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Diagnosetage an der Lennebergschule – der optimale Start in Klasse 5

Ziel der Diagnosetage Klasse 5

In der Lennebergschule wird Gemeinschaft groß geschrieben. Deswegen liegt der Fokus nicht nur auf dem Fachunterricht, sondern auch auf soziales Lernen mit Selbstständigkeit, Konfliktfähigkeit, Kommunikation und Verantwortungsbewusstsein. Damit wir unsere Lerngruppen optimal zusammenstellen können, möchten wir unsere neuen Schülerinnen und Schüler erst einmal kennenlernen, ihre Stärken einschätzen können und ein Gemeinschaftsgefühl herstellen. Die Diagnosetage an den ersten drei Schultagen legen in der ersten Schulwoche den Grundstein dafür.

Die Schülerinnen und Schüler werden zum Schulstart noch keiner Klasse zugeteilt, die Einteilung erfolgt erst nach dem Abschluss der Diagnosetage.

So laufen die ersten drei Schultage ab

Die neuen fünften Klassen starten gemeinsam im Klassenverband. Begleitet werden sie von der Klassenleitung, einer Förderlehrkraft und tageweise von der Schulsozialarbeit. In diesen Tagen lernen wir die Schülerinnen und Schüler kennen und beobachten, wie sie lernen und miteinander umgehen. Alle Beobachtungen werden gesammelt und am Ende zusammengefasst. Die Lernausgangslage in Deutsch und Mathematik wird behutsam erhoben, um einen guten Einblick zu erhalten, aber in der offenen Phase keinen Leistungsdruck aufzubauen.

Testung in den Kernbereichen

  • Mathematik Mit der Online-Diagnose Mathe (Westermann) prüfen wir Grundkenntnisse aus der Grundschule. Im Anschluss erhält jedes Kind automatisch ein individuelles Förderheft, das zum Beispiel im Offenen Lernen genutzt werden kann.
  • Deutsch: Die Rechtschreibleistung erfassen wir mit der Hamburger Schreib-Probe (HSP), die Leseleistung mit dem Elfe-Test. So sehen wir genau, wo jedes Kind steht und wie wir gezielt fördern können.
  • Bewegung: Zusätzlich gibt es eine Diagnoseeinheit Sport. Hier schauen wir auf koordinative Fähigkeiten – also auf Bewegung, Gleichgewicht, Timing und Koordination. 
  • Soziales Miteinander: In einem Block mit der Schulsozialarbeit geht es um Zusammenarbeit, Regeln des Miteinanders und Teamgeist. So wächst die Klasse als Gruppe zusammen.

Für Phasen, in denen einzelne Kinder schneller fertig sind, gibt es ein Sommerheft mit leichten Aufgaben und Ausmalbildern. Das sorgt für Ruhe, Konzentration und sinnvolle Beschäftigung.

Zusammenstellung der Klassen

Auswertung

Aus allen Beobachtungen entsteht ein klares Bild der Stärken und Förderbedarfe jedes Kindes. Wir halten die Ergebnisse in Erhebungsbögen fest. Diese Bögen sind auch die Grundlage für die erste Förderkonferenz und helfen bei der Planung passender Unterstützungsangebote. Am Ende des dritten Schultags werden die Klassen verbindlich zusammengesetzt.

Auswahl und Wunschzettel

Bei der Zusammensetzung der Klassen berücksichtigen wir die Ergebnisse der Diagnosetage, die Übergabegespräche mit den Grundschulen und – so weit wie möglich – die Wunschzettel der Kinder (zwei Namenswünsche, einer wird nach Möglichkeit erfüllt).

Ergebnis

Die Diagnosetage schaffen einen ruhigen, sicheren Einstieg in die weiterführende Schule. Sie erhöhen die Motivation, weil jedes Kind dort abgeholt wird, wo es steht. Gleichzeitig gewinnen die Lehrkräfte eine solide Grundlage, um Unterricht und Förderung von Anfang an passgenau zu gestalten.